Die Baugeschichte unserer Marienkirche in Herrliberg war lang und bewegt. Nachdem die geplanten Standorte im Grüt und Habüel wieder verworfen werden mussten, fand man schliesslich im Humrigen den idealen Bauplatz. Trotz eifrigem und phantasievollem Einsatz flossen die finanziellen Mittel nur sparsam. Mit einem Voranschlag von Fr. 453 000.- für Kirche, Turm und Pfarrhaus konnte zunächst nur der Bau mit den allernötigsten Einrichtungen realisiert werden, und man war dankbar für jede Spende. So hatte zum Beispiel die Zürcher Pfarrei St. Peter und Paul die noch gut erhaltenen Kirchenbänke den Herrlibergern überlassen. Wie es die Chronologie des Kirchenbaus zeigt, konnte in den folgenden Jahren dank dem unermüdlichen Einsatz der Seelsorger und der kirchlichen Behörden schrittweise der heutige schöne und zeitgemässe Ausbau unserer Kirche verwirklicht werden.
Stationen auf dem Weg zu unserer Kirche
| 1956 | Am 7. Oktober Einweihung der Kirche durch den Bischof von Chur, Christianus Caminada (Initianten: Pfr. Josef-Maria Haug, Küsnacht, Dr. Adolf Geiges, Herrliberg, Präsident Baukommission und Dr. Ferdinand Pfammatter, Meilen, Architekt) |
| 1959 | Marienstatue von Albert Wider |
| 1961 | Farbiges Glasfenster von Hans Stocker, Basel |
| 1972 | Ausbau des Pfarreisaals unter der Kirche |
| 1976 | Einweihung der Glocken |
| 1985 | Renovation: Neue Farbe der Aussenfassade, im Inneren neue Beleuchtung, neuer Fussboden, Verglasung der Ost- bzw. Westfront zur besseren Isolation, neue Heizung (Architekt: Bruno Meyer) |
| 1986 | Neue Orgel von Orgelbau Späth, Rapperswil |
| 2005 | Umbau Pfarreisaal (Architekt: Werner Fisler) |
| 2015 | Aussensanierung Kirchenfassade (Architekt: Werner Fisler) |